Info:
Titel: Die drei Leben der Tomomi
Ishikawa
Autor: Benjamin Constable
Verlag: Script 5
Seiten: 383
ISBN: 978-3-8390-0157-8
Klapptext:
Tomomi Ishikawa ist tot. Sie hat
sich umgebracht, so steht es in dem Abschiedsbrief an ihren Freund Ben
Constable. Doch Tomomi weigert sich hartnäckig, in Frieden zu ruhen.
Stattdessen hinterlässt sie Ben rätselhafte Botschaften, die ihn, ähnlich wie
bei einer Schnitzeljagd, durch Paris, New York und Tomomis Vergangenheit
führen. Ben würde gerne glauben, dass die Geschichten, die Tomomi ihm
hinterlassen hat, nur Ausgeburten ihrer Fantasie sind, doch dann offenbaren sie
ihm ein grausames Geheimnis. Bals weiß Ben nicht mehr, was Fiktion und was
Realität ist.
Inhalt:
In dem Buch geht es um den
Ich-Erzähler Ben Constable, der nach einem langen Arbeitstag den Abschiedsbrief
seiner Freundin Tomomi Ishikawa bekommt. Genau in dem Moment, in dem Ben diesen
Brief liest, ist Tomomi schon tot. So steht es zumindest in dem Brief.
Um alles andere habe sie sich
schon gekümmert, schreibt sie in ihrem Brief und vermacht ihm ihren Laptop und
Lieblingskugelschreiber, außerdem gebe sie ihm die Chance eine Schnitzeljagd zu
machen, die sie für ihn vorbereitet hatte.
Als Ben voller Erwartungen den
Ordner von Tomomi Ishikawas Ordner öffnet, erwartet ihn nichts weiter als
Rätsel über Rätsel. Wütend und schmerzhaft berührt von Tomomi Ishikawas
Selbstmord, stellt er den Laptop weg und denkt nicht weiter über die
vorgeschlagene Schnitzeljagd nach. Erst ein halbes Jahr später schaltet er
Tomomi Ishikawas Laptop an und entdeckt den ersten Hinweis auf die
Schnitzeljagd. Obwohl es ihm unheimlich vorkommt sich auf die Schnitzeljagd
einer Toten zu begeben, folgt er dem ersten Hinweis. Diese Hinweise bringen ihn
zu neuen Hinweisen und auf die Spur des dunklen Geheimnisses von Tomomi
Ishikawa. Und so führt die Schnitzeljagd einer toten Frau Ben Constable durch
Paris und New York, auf der Spur ihr dunkles Geheimnis zu lüften.
Eigene Meinung:
Obwohl das Buch nicht meinem
bevorzugtem Genre entspricht, war ich über die Spannung, die mich am Ende dazu
getrieben hat das Buch durchzulesen, positiv überrascht. Nach den ersten
hundert Seiten war ich mir absolut sicher wie das Buch enden würde und als ich
dann die letzten 150 Seiten gelesen habe, hat sich alles ganz anders
herausgestellt. Dennoch sind oftmals die Gespräche und Handlungen der Personen
nicht ganz nachvollziehbar. Und es scheint relativ viel Glück auf einmal im
Spiel zu sein.
Meine Bewertung:
Für LeserInnen denen das Genre Thriller gefällt, wird dieses Buch das Richtige sein. Hätte ich die Wahl, würde ich das Buch nicht noch einmal lesen, weil es einfach nicht in die Reihe Bücher fiel, die ich gerne lesen mag.



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